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Die Hermann Freye Gesamtschule

Wer sind wir?

710 Lernende,

85 Lehrkräfte,

2 Sozialpädagoginnen,

3 Sekretärinnen,

3 Hausmeister und

5 Reinigungskräfte

 

Was macht uns aus?

Unsere Hermann-Freye-Gesamtschule befindet sich in Entstehung. Seit dem 4.8.2017 wächst unsere Schulgemeinschaft stetig.

Hermann Freye war von 1861 bis weit nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1877 an unterschiedlichen Schulen zunächst als Lehrer und anschließend als Schulleiter aktiv. Hermann Freye wollte den ganzen Menschen bilden und setzte sich auch für den Erfolg seiner Schüler*innen über Schulformgrenzen hinweg ein. Außerdem baute er intensive Kontakte ins Ausland auf und holte Gastschüler*innen aus allen Erdteilen nach Dissen. Die bunte Mischung an Lernenden bereicherte auch den Sport. So sollen in Dissen englische Gastschüler*innen das erste Fußball- und das erste Rugbyspiel auf deutschem Boden ausgetragen haben.

Die Trägerschaft unserer Schule liegt bei der Stadt Dissen. Das Einzugsgebiet umfasst den südlichen Landkreis Osnabrück mit den Kommunen Dissen, Bad Rothenfelde, Hilter, Bad Laer, Bad Iburg und Georgsmarienhütte. Außerdem wird unsere Schule von Schüler*innen aus den benachbarten nordrheinwestfälischen Gemeinden Borgholzhausen und Versmold besucht.

In einem Wahlpflichtbereich, unseren Profilen, können unsere Lernende eigene Schwerpunkte setzen.

Ab Jahrgang 6 finden Profile statt. Beispielsweise können die Sprachen Spanisch, Französisch und Russisch oder u.a. Profile aus den Bereichen Kunst, Musik, Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre gewählt werden.

Die Profile werden ab Klasse 7 jahrgangsübergreifend und über zwei Jahre hinweg erteilt. Damit werden intensivere Prozesse und ein breites Angebot an unterschiedlichen Schwerpunkten ermöglicht.

Als Talentschule des Sports bieten wir zusätzlichen Sportunterricht an und kooperieren mit lokalen Vereinen wie der TSG Dissen, dem SV Bad Laer und dem Hagener SV.

Im Rahmen des Modellprojekts Zukunftsschule entwickeln wir gemeinsam mit anderen Schulen in Niedersachsen innovative Bildungsansätze für das Kultusministerium. Unsere Schule ist als Umweltschule zertifiziert. In unserem Technologielabor wird unter anderem am Beispiel der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ein kompetenter, kritischer, kooperativer und gestalterischer Umgang mit digitalen Technologien geschult. Als Europaschule pflegen wir in der Schulgemeinschaft eine Kultur der Toleranz, des Respektes sowie des Dialogs, damit unsere Schüler*innen zu mündigen Bürgern Europas heranwachsen. Zudem sind wir Fairtrade-School, damit unterstreichen wir unsere Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung.

Der Schulkomplex gliedert sich in zwei Gebäude, das Süd- und das Nordgebäude sowie den Osttrakt.

Im Südgebäude sind unsere Jahrgänge 5 und 6 sowie die Verwaltung untergebracht. Im Nordgebäude befinden sich die Jahrgänge 7 bis 10. Die Oberstufe ist im Osttrakt untergebracht. Jeder Jahrgang ist in einem eigenen Trakt untergebracht und verfügt neben Klassen- und Differenzierungsräumen auch über jahrgangsbezogene Lehrerzimmer. Die nötigen Fachräume sind im Nord- und Südgebäude vorhanden.

Der Unterricht wird in 80 Minuten Unterrichtsblöcken erteilt. Nach dem ersten Unterrichtsblock findet an jedem Tag eine persönliche Lernzeit (PerLe) statt.

Am Dienstag- und Donnerstagnachmittag gibt es verpflichtenden Ganztagsunterricht und an zwei anderen Nachmittagen können unsere Lernenden freiwillig an unseren vielseitigen TEAMs teilnehmen.

Ein individuell auf unsere Schüler*innen abgestimmter Unterricht findet in jedem Fach statt, ohne dass die Lerngruppe aufgeteilt wird. Ab Jahrgang 9 wird in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften in leistungsbezogenen Kursen unterrichtet.

iPads werden in allen Jahrgangsstufen als Lehr- und Lernmittel von der Schulgemeinschaft genutzt. In Kombination mit einer interaktiven Lernumgebung, wie etwa der digitalen Tafel, wird so die Lehrmittel- und Medienkompetenz unserer Lernenden gefördert, ein kritischer und verantwortungsbewusster Umgang mit den Medien, sowie eine Sensibilisierung für mögliche Gefahren ebenso vermittelt, wie die vielfältigen, multifunktionalen Nutzungs- und Einsatzmöglichkeiten.

Bei uns ersetzen am Ende eines Halbjahres ausführliche Lernentwicklungsberichte (LEBs) die sonst üblichen Notenzeugnisse. Diese LEBs dienen als Grundlage für ein Lernentwicklungsgespräch, in dem unsere Schüler*innen gemeinsam mit den Eltern und Lehrkräften den persönlichen Lernprozess reflektieren und sich neue Lernziele setzen.

Ab Jahrgang 9 werden die sonst üblichen Lernentwicklungsberichte ergänzend zu den erteilenden Notenzeugnissen ausgegeben.

In der Jahresplanung für das jeweilige Schuljahr finden sich fächerübergreifende und projektorientierte Vorhaben, die neben der fachlichen Vertiefung auch der Förderung der Schulgemeinschaft dienen.

Zudem ist bereits ab dem 7. Schuljahr eine umfassende Berufs- und Studienorientierung eingebunden, welche die lokal ansässigen Betriebe mit einbezieht.

In der Oberstufe werden die positiven Elemente der Sekundarstufe I fortgesetzt und ausgebaut. Die Lernenden arbeiten bis zu einem Drittel der Unterrichtszeit der einzelnen Fächer in Selbstlernzeiten. Die Profiloberstufe kombiniert fächerübergreifendes, projektorientiertes, kooperatives, sowie eigenverantwortliches Lernen an herausfordernden Profilthemen und kombiniert konstante Profilgruppen mit individuellen Wahlmöglichkeiten. In der Qualifizierungsphase ab Jahrgang 12 wird in einer sogenannten Profiloberstufe unterrichtet, in der die Schüler*innen eine intensive Begleitung und Unterstützung erfahren.