Programmierung am laufenden Band

Hermann-Freye-Gesamtschule ist Projektschule mit Technologielabor Robotik

Es ist der so genannte „Masterplan Digitalisierung“, der in Niedersachsen die Landesinitiative n-21 auf den Weg gebracht hat. Landauf, landab haben sich darauf viele Schulen beworben. Darunter, als einzige aus dem Südkreis, auch die Hermann-Freye-Gesamtschule in Dissen. Zunächst bis Juli 2023 ist sie nun tatsächlich eine der Projektschulen.

Wie genau bekommt man es eigentlich hin, dass ein Mähroboter genau die Bereiche eines Gartens kürzer hält, für die er eingesetzt wird? Und was genau muss man tun, um einem Staubsauger zu sagen, in welchen Arealen er zu welchen Zeiten die Hausarbeit erledigen soll? Fragen wir diese könnten es sein, die auch bald auf die Mädchen und Jungen der Hermann-Freye-Gesamtschule zukommen könnten. Schließlich verfügt die Schule über ein nagelneues Technologielabor im Bereich Robotik. „Mensch-Roboter-Kollaboration und Robonatives“ ist auf dem Messingschild zu lesen, das den Besucher am Eingang der Schule empfängt. Zunächst bis zum 31. Juli 2023 ist die Dissener Lehranstalt jetzt eine der Projektschulen im Rahmen der Landesinitiative n-21.

„Insgesamt 16 Geräte stehen bisher zur Verfügung“, erklärt Lehrerin Vera Stenzel, zuständig für das neue Technologie-Labor. „Unsere Schüler sind mit der Block-Programmierung mit Calliope gestartet“, führt sie zudem aus. Mit im Einsatz ist die DobotStudio Software. „Bisher ist die Nutzung des Labors auf die Jahrgänge Neun und Zehn ausgelegt“, verrät sie zudem.

„Das Auspacken alleine war schon wie Weihnachten“, beschreibt die kommissarische MINT-Koordinatorin der Hermann-Freye-Gesamtschule den Moment, als das Equipment geliefert wurde. „Man hat extrem viele Möglichkeiten, etwas zu machen“, führt die Lehrerin für Informatik, Biologie und Chemie aus. Verschiedene Aufsätze lassen sich nämlich an die Roboter-Arme anbringen. Das Greifen oder das Halten eines Stiftes ist dem Roboter grundsätzlich ebenso möglich wie das Ansaugen von Gegenständen. „Die Arme haben 180 Grad Bewegungsradius“, erklärt Vera Stenzel. „Es gäbe auch noch einen weiteren Aufsatz, um 3-D-Druck zu simulieren“, lässt sie aufhorchen.

VON: NOZ MEDIEN TEXT: Alexander Heim 

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