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Podiumsdiskussion - Was schafft Orientierung? Und kann der Glaube da heute noch helfen?

Am 30. September fand im Rahmen des 750. Jubiläums der St. Mauritius-Kirchengemeinde eine Podiumsdiskussion unter der Fragestellung „Was kann ich heute noch glauben?“ in der Aula unserer HFG statt. Ausgehend von dem Impulsvortrag des Journalisten und Autors Tobias Haberl, der vor zwei Jahren sein Buch „Unter Heiden“ veröffentlichte, tauschten sich insgesamt acht Teilnehmer*innen über persönliche und gesellschaftliche Perspektiven auf Glauben. 

Unter der Leitung von Nadine Fels (HelpAge) diskutierten der Bürgermeister Eugen Görlitz, die Chefredakteurin der NOZ Louisa Riepe, Dr. Yasemin El-Menouar von der Bertelsmann-Stiftung, die Superintendentin des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte Dr. Heidrun Gunkel, die Leiterin der katholischen Pfarreiengemeinschaft aTW Sarah Twyrdy, die Oberstufenschüler Hajo Marjenau und Magnus Schlingmann und Tobias Haberl über Sinnfragen im persönlichen und öffentlichen Raum. 

So ging es um eigene Erfahrungen mit dem Glauben, aber auch um Zweifel an diesem. Dabei spielten die persönlichen Perspektiven auf die Institution Kirche und wie sie heute Menschen erreichen kann eine zentrale Rolle. Verschiedene Ideen wurden ausgetauscht und vor allem die Sichtweise der Jugend – repräsentiert durch Hajo und Magnus – wurde dabei besonders beleuchtet.  Trotz aller Unterschiede in den verschiedenen Blickwinkeln trat etwas als vereinendes Element besonders hervor: Vertrauen. So geht es für die meisten beim Glauben um Vertrauen – ineinander, in der Familie, in der Gesellschaft. Und wie Magnus als Schulsprecher weiß: Vertrauen muss man sich aufbauen. 

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