"Wir machen Politik" - Jahrgang Konoha goes Lokalpolitik
Im Rahmen der jahrgangsinternen Projektwoche konnte unser Jahrgang Konoha in den letzten Januartagen Politik hautnah erleben und sogar selbst aktiv werden.
Nachdem die SuS ihr Kenntnisse über die Kommunalpolitik der Stadt Dissen erweitert hatten, liefen sie mit besonders wachem Blick durch die Straßen von Dissen. Was soll sich in Dissen verändern? Wo sehen wir für uns oder andere Menschen in Dissen politischen Handlungsbedarf zu Bereichen wie zum Beispiel Soziales, Jugend, Sport, Klima, Tourismus oder Wirtschaft?
In Teams formulierten die Schüler*innen dann aus ihren Ideen echte Anträge. Dabei wurden sie begleitet von Politikern des Dissener Stadtrates: Helmut Anneken-Redeker, Karsten Franz, Maren Oynhausen und Denise Warnek standen den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite. Neue Fußgängerüberwege wurden gefordert, die Idee, das Deutschlandticket für alle Jugendlichen in Dissen auszugeben, wurde niedergeschrieben oder auch das Anliegen, den Basketballplatz der HFG zu erneuern, ausformuliert. Jedoch sorgte das Blitzeis vor den Zeugnisferien dann zunächst dafür, dass die Interessen der Schüler*innen noch nicht offiziell vorgetragen werden konnten: Die Ratssitzung unter Leitung des Bürgermeisters Eugen Görlitz - der Höhepunkt der Projektwoche - konnte nicht stattfinden. Doch glücklicherweise erklärten sich alle Politiker*innen bereit, gemeinsam nach einem neuen Termin zu suchen. Einen Monat später war es dann so weit…
(Einführung von Annika Spieker)
Die Ratssitzung an der HFG - Teil 2
Am Freitag, den 27.02., hatte unser Jahrgang eine Ratssitzung, an der auch der Bürgermeister sowie mehrere Mitglieder des Vorstands teilgenommen haben. Zu Beginn der Sitzung wurden wir begrüßt und anschließend hatten wir die Möglichkeit, unsere vorbereiteten Anträge vorzustellen. Dabei ging es um viele unterschiedliche Themen, die unsere Stadt Dissen betreffen. Einige Vorschläge wurden positiv aufgenommen, während andere jedoch abgelehnt wurden, weil ihre Umsetzung aus verschiedenen Gründen nicht möglich war. Im Laufe der Sitzung sprach der Bürgermeister außerdem ein wichtiges Thema an, nämlich den Zustand der Jungentoilette. Er machte deutlich, dass diese in keinem guten Zustand sei und appellierte an uns Schülerinnen und Schüler, sorgfältiger und respektvoller mit den sanitären Anlagen umzugehen. Insgesamt war die Sitzung interessant, jedoch gab es auch längere Phasen, die eher langweilig waren. Das lag vor allem daran, dass sich manche Schülerinnen und Schüler erst nach Aufforderung gemeldet haben und Diskussionen dadurch teilweise nur langsam vorangingen. Trotzdem war es eine gute Erfahrung, einmal selbst an einer solchen Sitzung teilzunehmen und eigene Ideen einzubringen.
(Von Joelina Simon und Loona Grütering Konoha c)